Zeitgleich /Zeitzeichen: Teilnehmende KünstlerInnen

   
Nicole Ahland fügt in ihren Fotografien ’achte auf die stelle unter deinen füßen’ eigene Erinnerungsstücke in fremde Räume ein. Die Überlagerung von Vergangenem und Möglichem fügt sich im Moment der Wahrnehmung zum eigenen Ich zusammen.  
 
Jan Brockhaus kleinformatige Fotografien zeigen einen weit entfernten Blick auf Ortschaften und Städte bei Nacht. Die verschiedenen Orte des menschlichen Zusammenlebens werden in der Aneinanderreihung assimiliert und auf ihre Strukturen reduziert.  
 
Martina Hahn zeigt 40 Zeichnungen mit dem Titel ’panoramic work VII - pelzproben (mimir's wunderkammer)’, eine Hommage an Johann Wolfgang von Goethe, insbesondere an sein "Märchen", Goethes Apokalypse - "Es ist an der Zeit!".  
 
Vanessa Heyde beschäftigt sich in ihrer Arbeit ’Regen’ in fotografischen Bildern und gesprochenem Text mit wahrgenommener Zeit, die durch den Text Auslöser zu einer Form des Stillstands und der Zeitlosigkeit wird.  
 
Esther Richthammer verwendet in ihrer Arbeit Konsumartikel, die in Massenproduktion hergestellt worden sind. In ihrer Masse werden sie in einen neuen Kontext transformiert. Die neuen, trotz hoher Künstlichkeit, organisch anmutenden Formen spielen mit dem Moment des Wiedererkennens und ergreifen den Raum in einer scheinbaren Bewegung.  
     
Jan-Ulrich Schmidt übergießt in seiner Arbeit ’allover 3’ eine freistehende Wand mit Wachs. Der Entstehungsprozeß und die Eigenschaften der verwendeten Materialien bedingen die Installation.