BBK Veranstaltungen 2011/2012  

 

NEU im BBK vom 20.01 - 12.02.2012


In jedem Jahr gehen beim BBK Wiesbaden Bewerbungen zur Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler und Künstlerinnen ein. Die unabhängige Aufnahmekommission des BBK hat als Neumitglieder Sabine Hunecke aus Messel (2010) und Rolf Gith aus Wiesbaden (2011) aufgenommen.
Gezeigt werden Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Objektkunst und Zeichnung.
Der aus Hamburg stammende Maler Rolf Gith zeigt Arbeiten aus den Werkblöcken "message of light and color" und "sign of light".
Zentrale Themen aller Arbeiten sind das Licht und die Farbe in der Malerei. Diese Malerei in ihrer reinsten Form wird durch eine aufwändige Schichtentechnik realisiert. Die sinnliche Erfahrung der Dinge wird noch einmal gesteigert durch das Blow-up-Verfahren. Es sind Stillleben im wahrsten Sinne.

Viel Aufwand und Pflege solange es auf unseren Köpfen sprießt, am "falschen Platz" jedoch lösen Haare bei den meisten Menschen unmittelbaren Ekel aus: unappetitlich, widerlich!

Gegenteiliger Auffassung ist die in Darmstadt geborene Künstlerin Sabine Hunecke.
An ästhetischen, fast poetischen Momenten lässt sie uns teilhaben, wenn sie mit dem Material arbeitet, das ansonsten diskret und schnellstmöglich entfernt wird.
Aus dem Werkzyklus "hairytales" zeigt sie Fotografien, Objekte und Zeichnungen.


Presseberichte zu NEU im BBK :

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Kunstgespräch


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Der BBK Wiesbaden bei der ARTfair in der Mauritiusgalerie in Wiesbaden.

Öffnungszeiten am Donnerstag den 22.9.2011 ab 15 Uhr, Freitag bis Sonntag 25.9.2011 jeweils 10 - 18 Uhr.

Offizielle Eröffnungsfeier ist am Donnerstag 22.9.2011 um 18 Uhr.

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GRENZGANG in Mainz

Erstmals organisierten die beiden Berufsverbände Bildender Künstler von Wiesbaden und Rheinland-Pfalz (mit Zentrale in Mainz) eine gemeinsame Ausstellung zum Thema „GRENZGANG“,
die nun in Mainz gezeigt wird.
Eröffnung ist am Freitag, den 9. September 2011 um 19 Uhr in der Galerie des BBK RLP,
Am Judensand 57b in 55122 Mainz
Ausstellungsdauer: 10.9.2011 – 2.10.2011
Öffnungszeiten: Sa und So 15 – 19 Uhr

www.bbkrlp.de

Für weitere Informationen zu den Ausstellern und für Eindrücke von der Präsentation des "Grenzgang" im Kunsthaus Wiesbaden scrollen Sie bitte noch weiter nach unten.

Presseberichte zu Grenzgang in Mainz:


GRENZGANG in Wiesbaden

Der BBK Wiesbaden wagt den „Grenzgang“ nach Mainz

Erstmals organisieren die beiden Berufsverbände Bildender Künstler von Wiesbaden und
Rheinland-Pfalz (mit Zentrale in Mainz) über einen Wettbewerb zum Thema „GRENZGANG“
eine gemeinsame Ausstellung, die zuerst in Wiesbaden und dann in Mainz gezeigt
wird. Eröffnung ist am Freitag, dem 12. August 2011 um 19 Uhr in der Aula des
Kunsthauses am Schulberg in Wiesbaden.
Ausstellungsdauer: 13.8.2011 – 4.9.2011
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So 11 – 17 Uhr, Do 11 – 19 Uhr

Je fünf Künstlerinnen und Künstler wurden aus beiden Verbänden juriert und zeigen ihre
persönliche Auseinandersetzung mit diesem Thema in den Bereichen Installation, Fotografie,
Malerei und Skulptur. Der Kunstschaffende ist immer Grenzgänger – er erschafft immer
wieder Neues und lotet seine Grenzen neu aus, indem er sie überwindet.

Der Betrachter selbst kann sich auf einen Grenzgang begeben, wenn er bereit ist, sich auf
diese zehn unterschiedlichen Positionen einzulassen:

Sie werden einen Arbeitsplatz sehen, der eigentlich keiner ist. Da kommt ja keiner dran.
Niemand könnte daran arbeiten. Gabriele Künne (RLP) demontiert unsere Ordnungsmuster.

Der Grenzgang von Anne-Marie Sprenger (RLP) hinterlässt Fußspuren. Ihre fast vier Meter
lange Malerei lässt uns tosendes Meer und Spuren im Sand erkennen, führt uns aber mit
dem Titel „Architektura“ an die Grenzen der Bilderfahrung.

Eva Vettel (RLP) löst die Grenzen von Fotografie und Raumgeschehen auf. In ihrer
Installation aus transparenten Naturfotografien erleben wir mit dem „Dahinter“ noch eine
Ebene von Fotografieserien. Wie durch einen milchigen Schleier sehen wir Geschehen von
unterschiedlicher Nähe und Ferne – eine weitere Grenzerfahrung.

Elke Steiner (RLP) bildet in realistischer Malweise wilde Tiere - deren ursprüngliche
Lebensräume der Urwald oder die Arktis sind - in einem neuen Kontext ab. Sie besetzen die
Zivilisation des Menschen, erhalten somit menschliche Züge und werden zu Grenzgängern
gemacht.

Logogewohnt und werbungsbildüberflutet wie wir sind, begegnet uns in dieser Ausstellung
das raumgreifendste Werk TOTO. Sofort denken wir damit an das Logo einer Marke. Haben
wir etwas verpasst? Was ist es denn nun, so farbig und auffallend? (Arne Witt, RLP)

Frank Deubels (WI) Fotoserie „Im Rahmen“ bezieht sich auf den permanenten Grenzgang
des Menschen. Bewegung und Entwicklung ist nur innerhalb der eigenen Grenzen möglich.
Es sind eigentümlich intensive Schwarz-Weiß-Bilder, die nachhaltig wirken.

Die grinsenden Gesichter der Gipsstelen von Antje Dienstbir (WI) spiegeln unseren eigenen
täglichen Spagat zwischen „Selbst-Sein“ und „Fremd-Sein“. Das Grinsen verändert sich
mit unserer Betrachtungsposition und fragt nach den Grenzen: Wann ist das Lächeln noch
natürlich? Wann ist es schon eine Maske? Wissen wir es von uns selbst immer?

Die ärmellosen Sackkleider von Sandra Heinz (WI) sind mit Verboten für talibanische
Frauen bedruckt. Durch ständige Nachrichtenüberflutung in den Medien, ist unsere Grenze
der Anteilnahme verschoben. Hier werden wir mit archaischen Materialien wachgerüttelt.

„Unknown Tools“ sind nicht wirklich zu gebrauchen. Horst Reichard (WI) präsentiert seine
Werkzeuge als Bodeninstallation und führt uns in humorvoller Weise die Grenzen zwischen
handwerklicher Perfektion und Nichtkönnen vor.

Keine Grenzen oder Abgrenzungen will Christine Wigge (WI). Ihre zarten Dächer aus
Japanpapier laden als von der Decke hängende Schutzhütte ein, um darunter vielleicht einen
Rahmen für Identität und Heimat zu finden.

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BUCHPRÄSENTATION ZEITZEICHEN/ZEITGLEICH

Der Wiesbadener Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), läd herzlich zur Buchpräsentation am 22.05.2011 um 12.30 Uhr in der Artothek (Wiesbaden, Kunsthaus, Schulberg 10) ein. Die Präsentation findet im Anschluss an die Vernissage mit Arbeiten von Catherine Lee (ab 11.30 Uhr) statt.   Das Buch ZEITZEICHEN/ZEITGLEICH - ART & Dialog: Kunst in der Stadt entstand in der Folge der Kunstaktion Art&Dialog (Herbst 2010 in Wiesbadens historischem Fünfeck).

In 25 Interviews berichten die KünstlerInnen über ihre Ideenfindung, über die Realisation ihrer Arbeiten und die Publikums-Reaktionen darauf. Zugleich geben jeweils individuell gestaltete Doppelseiten in ihrer Summe die spezielle Atmosphäre dieser Ausstellung wieder. Das Buch ist dabei so konzipiert, dass es ohne Kenntnis der Ausstellung 'benutzt' und 'genossen' werden kann. Wo immer man es aufschlägt, bietet es einen gleichwertigen Einstieg  - ein gleichsam eigenständiges Lese- und ein Bilderbuch also, aus einer gemeinsamen Kunstaktion erwachsen - und von engagierten Sponsoren ermöglicht.

Zum Hintergrund:
Alle drei Jahre lobt der BBK-Bundesverband eine Parallelausstellung seiner Mitglieder aus. Im Herbst 2010 hatten 23 Wiesbadener KünstlerInnen und ein Gast ihre Werke in den öffentlichen Raum eingebracht. Die KünstlerInnen präsentierten Installationen, Performances, Fotografien, Malerei und Objektkunst: in Kirchen und Geschäften, in Institutionen, Restaurants und Cafés, in Banken und, ja, in einem Brunnen.
Aus all' diesen Aktionen ist unser Buch entstanden.

Das Buch kann zum Schutzentgeld von 10 Euro über das Büro des BBK Dienstags 9:30 - 12:30, Schulberg 10, Wiesbaden bezogen werden.

Zeitgleich Art und Dialog

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Artikel aus dem Wiesbadener Wochenblatt vom 5. Mai 2011

Sinnliche Freude zum Schauen und Hören. Ausstellung mit Objekten, Skulpturen und Installationen auf der KunstMole im Schiersteiner Hafen

Kunstmole

beleben die KunstMole im Schiersteiner Hafen mit Sinnesfreuden für Auge und Ohr: Ortsring-Chef Dieter Bender mit den Kunstschaffenden Laura von Ledebur, Horst Reichard und Gernot Meyer-Grönhof.
Foto: Werner/RMW

SCHIERSTEIN (we) – Wenn wie vom Hochsitz ein „großes Auge“ umherblickt, dabei auf einen güldenen „Phönix“ und spiralförmig bewegtes „happy metal“ trifft, ist ansehnliche Kultur mit hintersinnigem Pfiff im Spiel. Die KunstMole im Hafen zeigt nun schon ihre dritte Ausstellung in Kooperation von OrtsringSchierstein e. V. mit dem BBK Wiesbaden.
Ortsring-Geschäftsführerin Gudrun Spindler war wieder perfekte Gastgeberin und konnte neben Vize-Ortsvorsteher Walter Richters und Ortsstellenleiter Joachim Schmelzer auch die Stadtverordnete Christa Knauer aus dem benachbarten Dotzheim begrüßen. Sängerkreis-Chefin Marlis Mitteldorf zeigte sich kunstbegeistert und Keramikerin Theresia Hebenstreit, bei der KunstMolen-Premiere vertreten, war zum kollegialen Fachsimpeln aufgelegt.
Höchst zufrieden sah sich Ortsrings-Vorsitzender Dieter Bender in seiner Begrüßung durch bisher positive Resonanz bestärkt, dieses kulturelle Engagement  weiter zuführen. Schon ein paar Monate im Amt, freute sich Ortsvorsteher Urban Egert über die „tollen Exponate an diesem wunderbaren Ort, Kunst auszustellen.“ Der Politiker sieht die KunstMole als etablierten Teil des Osthafens, der sich zeitnah am Hans Römer-Platz positiv weiterentwickeln soll.
Zum Verweilen mit Blick auf die Wiesbadener Riviera und ästhetischer Betrachtung mit Muße lädt jetzt ästhetische Freude zum Schauen und Hören aus der facettenreichen BBK-Palette ein. BBK-Vorsitzende Renate Reifertdankte für „den Mut, hier auszustellen“ und erläuterte die Exponate aus den Werkstoffen Holz, Edelstahl, Metall, Eisen und CDs in ihrem Bezug zur idyllischen Freiluft-Galerie im Hafen.
Laura von Ledebur aus Bad Ems bezaubert mit Sinnlichem für Augeund Ohr („le son diagonal“) und frönt der Devise „happymetal“.  Vom Winde bewegt, machen die Klangstäbe im Metallregal ihrem Namen alle Ehre und die Spirale scheint sich in fröhlichem Tanze zu drehen.
Gülden strahlend strebt der filigran wirkende „Phönix“ von Horst Reichard in die Lüfte. Der handwerklich versierte Wiesbadener Künstler ist ausgewiesener Fassvergolder und schenkt ausrangierten Gegenständen und „Schrott“ ein zweites Leben. Von wegen „unbekanntesWerkzeug“: In der Installation Nr. 36/2011 schlängeln sich Plasteschläuche und Wasserhähne aus einem Holzklümpfel und führen ein Eigenleben als Kunstwerk. Der erste Gastkünstler der Schiersteiner Freiluftgalerie ist Gernot Meyer-Grönhof aus Bad Kreuznach. Er lässt sein „großes Auge“ mit unzähligen, das Sonnenlicht reflektierenden CDs zum „Sehmann“ werden - George Orwell & Co. lassen grüßen.
Ein „big brother“ scheint auch der  großdimensionierte „Baumpilz“ zu sein. Der ist mit blitzenden CDs bewachsen und verschafft sich seinen eigenen  „Überblick“. Dazu ist auch das Publikum eingeladen auf die KunstMole – bis zum 3. Oktober.


 

 

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