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"Die
Rückseite des Mondes" unter besonderer Berücksichtigung
des Historismus in Wiesbaden
Ausstellungszeitraum
19.10.-4.11.2007
Die vom BBK Bundesverband initiierte Ausstellungsreihe "Zeitgleich-Zeitzeichen"
2007 findet bundesweit unter dem Titel "Die Rückseite
des Mondes" statt. In Wiesbaden trägt diese Ausstellungsreihe
diesmal den thematischen Zusatz "unter besonderer Berücksichtigung
des Historismus in Wiesbaden", um die Bewerbung Wiesbadens
als Weltkulturerbe zu reflektieren und zu integrieren.
"Die
Rückseite des Mondes" kann einerseits als Metapher stehen
für das, was man nicht sehen, greifen und nicht mit dem Verstand
erfassen kann, andererseits aber auch für das Reale, das
sich nicht auf den ersten Blick erschließt.
Wie jede
Stadt hat auch Wiesbaden eine Rückseite, im Großen
und im Kleinen. So stehen beispielsweise mondäne Villenviertel
"proletarischen" Arbeitervierteln gegenüber. Künstlerisches
Leben findet sich in Wiesbaden häufig auf den Rückseiten
- sprich Hinterhöfen - von Gebäuden, die auf ihrer Vorderseite
historistische Fassaden zeigen.
Sechs jurierte
Künstler und Künstlerinnen des BBK Wiesbaden e.V. nehmen
sich dieses Themas an und wollen den Historismus ihrer Stadt dem
kunstgeschichtlichen Schattendasein entreißen und sichtbar
machen.
Die thematische
Verbindung von Historismus in Wiesbaden und "Die Rückseite
des Mondes" ist eine Möglichkeit, zwei Seiten einer
Sache zu verbinden oder deren Kontrast herauszustellen.
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